„Erinnern für die Zukunft Europas“ – Naumburg, 10.-18.3.2016

Vom 10.-18.03.2016 waren wir (Julian Kruhmann, Dustin Ehret, Laura Papinigytė, Elvija Petrauskaitė, Kai Knorr, Philipp Menges, David Werle) Teilnehmer der SchulBrücke Europa in Naumburg an der Saale. Begleitet wurden wir von unserer Ehemaligen Miriam Angert, die selbst SchulBrücken Alumni ist. Bei dieser Veranstaltung gab es neben unserer Schule noch fünf weitere teilnehmende Schulen (Deutschland, Niederlande, Slowakei, Ungarn, Polen). In diesem multinationalen Workshop werden konkrete Fragestellungen unter den Aspekten Kultur und Bildung,Verfassung und Menschenrechte,Wirtschaft und Euro sowie Frieden und Sicherheit in international gemischten Gruppen erarbeitet. Das Programm begann am 11.03.2016 mit der Vorstellung der verschiedenen Schulen und Teilnehmer (in Form einer Power-Point-Präsentation). Anschließend erkundeten wir die Stadt Naumburg,welche spannende Attraktionen wie beispielsweise das Friedrich Nietzsche Haus zu bieten hat. Abends fand das internationale Buffet statt, bei welchem verschiedenste Lebensmittel aus den teilnehmenden Ländern zu genießen waren. Unser litauischer Baumkuchen fand großen Anklang.

Am darauffolgenden Tag hielt uns der Leiter Dr. Frithjof Reinhart einen Vortrag über die Geschichte Europas. Dieser sollte uns Inspirationen und Anregungen für die darauffolgenden Präsentationen geben, welche in gemischten Gruppen zwei Tage lang erarbeitet wurden.
Am Abschluss dieses Prozesses entstanden viele tolle Plakate über die verschiedensten Themen in der europäischen Geschichte (siehe Bild). Am darauffolgenden Dienstag machten alle Teilnehmer eine Exkursion nach Halle an der Saale. Nach einer Stadtführung hatten wir alle noch etwas Zeit, um uns selbst noch in der Stadt umzusehen. Mittwochs ging es wieder an die Arbeit. Nun war die Aufgabe, nach den Vorträgen über die Geschichte Europas, diese für Zukunftsgeschichten zu nutzen. Alle Schüler sollten sich überlegen, welche Rolle die jeweiligen Themengebiete im Jahre 2040 in Europa haben werden. Auch diese Geschichten wurden wieder in internationalen Gruppen erarbeitet und am Donnerstagmorgen vor den Teilnehmern vorgetragen.

Abschließend kann man sagen, dass die Schulbrücke ein voller Erfolg war, da man die Chance hatte andere Kulturen und neue Freunde kennenzulernen und außerdem eine Menge an neuen geschichtlichen Details rund um Europa erlernte.

Meinungen zur Schulbrücke (Teilnehmer 2016):

„Mir persönlich hat an der Schulbrücke das Kennenlernen der verschiedenen Nationalitäten gefallen. Es hat sehr viel Spaß gemacht, in den gemischten Gruppen ein Thema zu erarbeiten. Ich habe sehr viel dazu gelernt und neue Freunde gefunden.“ – Kai Knorr (Klasse 10)

„An der Schulbrücke hat mir am besten die Verbindung der verschiedenen europäischen Kulturen gefallen. Zudem hat man sehr viel über die Vergangenheit und Zukunft Europas kennengelernt“ – Phillip Menges (Klasse 10)

,,Ich glaube die Schulbrücke Europa ist ein einzigartiges Projekt,welches es schafft eine Verbindung zwischen Menschen aus verschiedenen Ländern zu schaffen. Viele Erfahrungen, neue Freunde und massenhaft neuer Lehrstoff haben diese Zeit für mich unvergesslich gemacht.“ – Julian Kruhmann (Klasse 11)

Träger der „Schulbrücke Europa“ sind die Deutsche Nationalstiftung, die Robert-Bosch-Stiftung und die Europäische Jugendbildungsstätte Weimar. Idee und Ziel der „Schulbrücke Europa“ ist, Jugendliche aus 13 Ländern Europas bei internationalen Begegnungen zusammenzuführen, die dann gemeinsam im multinationalen Team die kulturellen Grundlagen Europas erforschen. Die Begegnungen finden immer an einem Ort in Deutschland statt.

(Julian Kruhmann)