„Eurotopia“

Am 9. Mai 2016 wurden unsere Schülerinnen und Schüler der 10a und 10b im Rahmen der Hessischen Europawoche auf eine Expedition mitgenommen. Sie erwartete die Aufgabe, einen neu entdeckten, unbewohnten Kontinent neu zu besiedeln.

Es sollte eine gedanklich-kreative Auseinandersetzung zu der Ausgestaltung einer europäischen Gesellschaft erfolgen. Dabei sollte auch der Frage nachgegangen werden, was von dem, was bisher die europäische Einigung hervorgebracht hat, bei einer fiktiv-utopischen Neuordnung beibehalten bzw. was verändert werden sollte. Hierzu wurden die Schüler und Schülerinnen in 3 Arbeitsgruppen aufgeteilt. Sie versetzten sich jeweils in die Rolle wichtiger Fachleute und wurden zu „Experten“ für unterschiedliche Themenbereiche.

Die Arbeitsgruppen hatten in ihrer Diskussionsausrichtung unterschiedliche Vorgaben: „futuristisch-kreativ“; „Europa wie wir es aus 2016 kennen“ und „europakritisch“. Im ersten Schritt mussten sich die Einzelnen in ihrer jeweiligen Arbeitsgruppe eine eigene passende Identität für das jeweilige zuständige Fachgebiet zulegen, sowie eine Positionierung innerhalb einer neu zu strukturierenden europäischen Gemeinschaft und eigenen politischen Ordnung finden.

In einer Fachexpertenrunde mussten sich die Schülerinnen und Schüler letztendlich auf Vorschläge bzw. Richtlinien oder Regelungen für ein neues Europa einigen. Fazit aus diesem Prozess war, dass der neue Planet „Europa“ besiedelt werden kann.

Die Interaktionen sowohl in den einzelnen Arbeitsgruppen als auch Arbeitsschritten führten zu einem selbstbewussten aktiven Umgang mit den Herausforderungen des Lebens in der europäischen Gemeinschaft. Nach Aussagen einiger Schülerinnen und Schüler war das konkrete Arbeiten in einem Planspiel sehr gut, da die Idee „Europa“ so gut näher gebracht werden konnte und auch Platz für die eigene Ideenentwicklung war.

Moderiert wurde diese Simulation von Herrn Bruno Bengel von der Europäischen Akademie in Darmstadt.