Endspurt bei den Beiträgen zum Europäischen Wettbewerb

Europa gestalten. Wie geht das?

Der Europäische Wettbewerb ist der älteste Schülerwettbewerb Deutschlands. Der Kerngedanke ist die Förderung der europäischen Integration in der jungen Generation, vermittelt über die Auseinandersetzung mit den Wettbewerbsthemen. In den vergangenen Jahren waren Schüler des Litauischen Gymnasium bereits mehrfach als Sieger auf Bundes- und Landesebene ausgezeichnet worden. Sie hatten unter der Leitung ihrer Lehrkraft Dr. Gabriele Hoffmann Filme über soziale Ungleichheit gedreht und flammende Reden gehalten, in denen sie die Bürger der Europäischen Union bei der Europawahl zum Wählen aufforderten.

In diesem Jahr beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler der 11. Klasse des Politik und Wirtschaft Kurses (Powi 11b - Vertiefungskurs) von Frau Dr. Hoffmann wieder mit Europa. Dabei haben sie sich Aufgabenstellungen unter dem Motto des Wettbewerbs „"In Vielfalt geeint – Europa zwischen Tradition und Moderne“ ausgesucht und sind nun schon einige Zeit dabei, diese in ein präsentables Produkt umzusetzen (Betreuung und Koordination: Dr. Gabriele Hoffmann).

So waren am 31. Januar Jonas, Anna und Kai in der Metzendorf-Schule in Bensheim. Sie motivierten die dortigen Schüler an einer Befragung zur EU teilzunehmen und sich für ein Interview zur Verfügung zu stellen. 

Die eingereichten Beiträge werden zunächst in den einzelnen Bundesländern von einer Jury bewertet und prämiert. Anschließend werden die besten Arbeiten auf Bundesebene ausgezeichnet. Die älteren Preisträgerinnen und Preisträger erhalten die Chance, innerhalb Europas auf Reisen zu gehen: zu Jugendtreffen in verschiedenen Ländern, zum Europa-Seminar nach Straßburg oder – auf Einladung von Bundestag oder Kanzleramt – nach Berlin.

Wichtig für die Schule, die Ausbildung, das Studium und den späteren Beruf ist das Erlernen sogenannter Softskills, wie Kommunikationsfähigkeiten, Teamwork, Zeitmanagement, sich mit einem komplexen Thema eigenständig innerhalb einer festgesetzten Zeit auseinander zu setzen und weitgefächerte Zusammenhänge zu erkennen und zu erforschen. Schüler müssen dann lernen „Hüter des eigenen Lernens“ zu sein. Wer an einem Schülerwettbewerb teilnimmt lernt dieses und profitiert damit in vielen Bereichen. Er erwirbt Sozialkompetenzen, vertieft Fachkenntnisse und legt manchmal den Grundstein für die spätere berufliche Orientierung. Die Teilnahme an einem bundesweiten Schülerwettbewerb bedeutet Herausforderungen anzunehmen und Schwierigkeiten zu meistern. Das macht Spaß und ist eine gute Möglichkeit um herauszufinden, wo die eigenen Stärken liegen. Gerade für die Studien- und Berufswahl kann die Teilnahme an Wettbewerben wertvolle Orientierung geben. Schon die Teilnahme ist ein Gewinn, unabhängig vom erreichten Erfolg. Es ist spannend, sich auszuprobieren und zu sehen, was man, motiviert durch den Wettbewerb, aus sich herausholen kann. So kann man für die Zeit in und nach der Schule profitieren: Einige Unis berücksichtigen die Teilnahme und vergeben hier im Auswahlverfahren um die Studienplätze noch Punkte, die neben weiteren Faktoren wie etwa der Abiturnote zählen können.

 

Die Teilnahme an Wettbewerben  zur politischen Bildung wird durch den Elternfonds und Förderverein des Litauischen Gymnasiums gefördert.