Kultus- und Wissenschaftsministerin Audronė Petrikienė in Hüttenfeld zu Gast

Vom 20.-23. März 2016 tagen im Litauischen Gymnasium die Leiter der litauischen Schulen von Westeuropa. Zur Eröffnung des Seminars ist auch die Kultus- und Wissenschaftsministerin Litauens Audrone Petrikiene nach Hüttenfeld gekommen.

Nach einem Besuch in Heppenheim beim Landrat des Kreises Bergstraße, Christian Engelhardt, trafen Ministerin und Schulleiter um die Mittagszeit in Hüttenfeld ein. Nach der obligatorischen Begrüßung der Ministerin mit Salz und Brot vor dem Eingang zur Internatsaula begrüßte Schulleiterin Janina Vaitkienė die Ministerin und die Seminarteilnehmer mit Worten des Dichters Vincas Kudirka aufs Herzlichte. Danach wurde die Begrüßung der Gäste mit Volkstänzen und Vokaldarbietungen unter der Leitung von Musiklehrer Gintaras Ručys und seiner Frau Audronė Ručienė fortgesetzt.

In ihrem Grußwort sprach Kultusministerin Petrikienė über die außerordentlich wichtigen Aufgaben der Lehrer der Ergänzungsschulen im Ausland, Kindern litauischer Abstammung die Sprache und Geschichte der Heimat ihrer Eltern und Großeltern zu vermitteln. Die Kenntnis der Kultur Litauens sei hierbei genauso wichtig wie das Singen litauischer Lieder, der Volkstanz und die Feier litauischer Gedenktage. Die Ministerin freute sich, dass dieses Seminar, welches jedes Jahr in einem anderen Land stattfindet, zu einer festen Tradition geworden ist. Zum Abschluss ihrer Ansprache teilte Audronė Petrikienė mit, dass das Ministerium jeder der Auslandsschulen einen Laptop als Geschenk überreicht. Die veranstaltende Schule, das Litauische Gymnasium wurde mit einer Flagge, auf der das litauische Wappen (Reitender Ritter) auf rotem Grund abgebildet ist, beschenkt.

Danach begrüßte auch die Vorsitzende der Litauischen Gemeinschaft in Deutschland, Marija Dambriūnas-Schmidt, die Ministerin und die Seminarteilnehmer. Gleichzeitig übermittelte sie die Grußbotschaft der Vorsitzenden des Weltverbandes Litauischer Gemeinschaften, Dalia Henke.

Anthony Verselis
Lampertheimer Zeitung
22.03.2016