Projekt „Trialog der Kulturen“ – „Werkstatt der Kulturen“

Am 7. Dezember 2011 besuchte die Vertreterin der Herbert-Quandt-Stiftung Frau Dr. Bernadette Schwarz-Boenneke das Private Litauische Gymnasium.

Im Frühling dieses Jahres folgte das Litauische Gymnasium dem Aufruf der Herbert-Quandt-Stiftung (Deutschland) zur Teilnahme an ihrem Projekt zu stellen. Am Sommerende erreichte die Schule eine gute Nachricht: Das Projekt des Gymnasiums „Werkstatt der Kulturen“ wurde auf die Liste der Besten, die von einer Kommission der Bildungsexperten erstellt wurde, gesetzt (zur Verwirklichung dieses Projekts wurden 3500,- Euro vorgesehen). Dieses Projekt wird unmittelbar einen direkten Beitrag zum Fördern von Werte-Richtlinien, von interkulturellen und sozialen Kompetenzen der Schüler/-innen des Litauischen Gymnasiums leisten.

Besuch im Daimler-Benz-Museum

Am Sonntag, dem 4. Dezember 2011, hatte der Hüttenfelder Alfred Richter Angehörige und Unterstützer des Lampertheimer Lebenshilfekindergartens „Schwalbennest“ anlässlich des Tages der Menschen mit Behinderung zu einem Besuch des Daimler-Benz-Museums in Stuttgart eingeladen.

Konzert "Junge Klassik im Schloss" 2011

Am Donnerstagabend, den 17. November 2011, fand im Schloss Rennhof ein klassisches Konzert mit jungen Talenten aus Litauen und Lampertheim statt. Dabei wurde erstmalig der neue Flügel des Litauischen Gymnasiums der Öffentlichkeit vorgestellt.

Landtagspräsident Norbert Kartmann zu Gast beim Litauischen Gymnasium

Der Hessische Landtagspräsident Norbert Kartmann besuchte am Mittwochvormittag das Litauische Gymnasium. Nach einem Empfang mit künstlerischem Programm im Schlosssaal traf sich Kartmann mit Vertretern der Schulleitung, des Lehrerkollegiums, der Elternschaft und der Schüler zu einem anschließenden Gespräch. Beendet wurde der etwa zweistündige Besuch des Landtagspräsidenten mit einem Rundgang durch das Schloss Rennhof, Schule, Internat und den im Bau befindlichen Erweiterungsbau.

Reise der Neuntklässler nach Litauen (Herbstferien 2011)

Am 13. Oktober sind die Neuntklässler des Gymnasiums Christoph Kleinig, Ximena Lenz, Julius Linke, Vanessa Loh und Nykantas Simutis, zusammen mit der Lehrerin Asta D'Elia, für fünf Tage in die Haupstadt Litauens Vilnius gereist. Die Schüler konnten mit eigenen Augen sehen und selbst erleben, was sie im Fach Litauenkunde gelernt haben.
Obwohl es kalt war, verwöhnte der goldene Herbst mit Sonnenschein und bunten Farben.Von der Gediminas-Burg und dem Fernsehturm konnte man aus der Vogelperspektive Vilnius bewundern. Die Gymnasiasten waren von der Vielfältigkeit der Stadt begeistert, sie haben sowohl das historische, als auch das moderne Vilnius kennengelernt.

„Europa vor Augen geführt“ - Unsere Schüler nehmen an externen Unterrichtsprojekten teil

Dass Schule oft mehr ist als bloßes Lernen und Zuhören im Klassenzimmer, bewies einmal mehr das Litauische Gymnasium in Hüttenfeld. Acht Schüler begaben sich im vergangenen Monat durch verschiedene Projekte und Workshops auf jeweils spannende Entdeckungstouren zum Thema „Courage“ und durch Europa.

Für Sarah Gerlich und Ronja Deschl ging es am vierten Septemberwochenende nach Weimar. Dort nahmen sie am einmal pro Jahr stattfindenden Zeitungsworkshop „Courage“ statt. Da ihre Schule beim Projekt „Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage“ mitmacht, ergab sich für die Zwölftklässlerinnen die Möglichkeit zur Teilnahme.

Feier anlässlich des Tages der Deutschen Einheit / Motto: „50 Jahre Berliner Mauer“

Auch in diesem Jahr fand im Litauischen Gymnasium eine Feier anlässlich des Tages der Deutschen Einheit statt. Am Donnerstagabend versammelten sich die Schüler mit ihren Eltern, Lehrern und Gästen aus dem Stadtteil im großen Saal des Schlosses Rennhof zu einer besinnlichen Stunde. In Anwesenheit von Ortsvorsteher Walter Schmitt und weiteren Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Kultur führte die 13. Jahrgangsstufe der Privatschule durch das Programm mit dem Motto „50 Jahre Berliner Mauer“.

Mädchen mit Courage: Zwei Schülerinnen schreiben an der überregionalen Zeitung "Q-rage" mit

Für die meisten Schulen stellt Integration wohl eine schwierigere Aufgabe dar als für das Litauische Gymnasium in Hüttenfeld. Denn in einer Schule, die sowohl deutsche als auch litauische Schüler besuchen, gehört das große I-Wort einfach dazu. Wahrscheinlich ist es gerade deshalb sinnvoll, dass zwei Lampertheimer Schülerinnen dazu ausgewählt wurden, an der bundesweit erscheinenden Zeitung "Q-Rage" mitzuarbeiten: Ronja Deschl und Sarah Gerlich können aus erster Hand berichten, wie sich Diskriminierung durch einen offenen Umgang miteinander verhindern lässt.

Johannisfest am Litauischen Gymnasium

Bunte Blumen, die zu Kränzen geflochten auf den Köpfen von jungen Mädchen in Tracht zu finden sind, war nur eins von vielen nicht alltäglichen Dingen, die die Gäste am Abend und in der Nacht des Johannisfests des Litauischen Gymnasiums am Samstag, 25. Juni, sahen. Bereits zum 60. Mal zelebrierten die Schüler, Lehrer und Besucher mit der Litauischen Gemeinschaft das traditionelle Fest, das zu Ehren Johannes des Täufers gefeiert wird. In der ökumenischen Andacht, die den Auftakt zum Festakt gab, erklärte der evangelische Pfarrer Reinald Fuhr: „Als Prophet hat Johannes Jesus den Weg bereitet. Deswegen wurde sein Geburtstag genau auf den gegenüberliegenden Punkt im Jahreskreis zur Geburt Jesu datiert.“